Das finde ich toll!

Buchvorstellungen in Zeitschriften, Magazinen und auf anderen Webseiten

Eine Auszeichnung für Joshuas Buch!

Ich. Joshua. Mein Leben. wurde am 06.12.2016 im Landtag NRW in Düsseldorf mit dem TOM Medienpreis der Deutschen Kinderhospizstiftung ausgezeichnet!

TOM Medienpreis
Dezember 2016

Buchvorstellung im Magazin Chrismon Plus

Magazin Chrismon Plus
Januar 2016

Buchvorstellung in der Königskinder-Zeitung

Königskinder - Ambulanter Kinderhospizdienst für Kinder und Jugendliche in Münster
Oktober 2015

Buchvorstellung bei Momo - Wiens mobiles Kinderhospiz

Momo - Wiens mobiles Kinderhospiz
August 2015

Buchvorstellung auf der Facebook Seite der Lebenshilfe

Lebenshilfe
August 2015

Hier finden Sie einige Rezensionen von Lesern. Mehr finden Sie auch bei Amazon.

Dies ist ein Auszug, die vollständige Rezension finden Sie bei www.dasanderekind.ch über den Link am Ende.

Das ist eines der herausragendsten, sensibelsten und berührendsten Bücher, die ich jemals lesen durfte - Ein Geschenk, trotz des oft schmerzlichen Inhalts.
Mit einem reichen Wortschatz, ohne jemals langweilig zu werden, und ohne, dass es auf den fast 500 Seiten mehr als einen Schreibfehler gäbe, schildert Marion Getz das Leben ihres Sohnes Joshua, bei welchem im Alter von einem Jahr, nach mehreren Fehldiagnosen die Krankheit Leukodystrophie erkannt wurde. Sie schildert Erfahrungen, wie sie wohl viele Familien in ähnlicher Form machen, die aber selten so auf Papier anderen zugänglich sind.
Sie erzählt z.B. von dem Spiessrutenlaufen, um einen Kindergartenplatz und später eine Schule für Joshua zu finden. und wie sich dank dem mobilen sonderpädagogischen Dienst eine gute Lösung ergeben hat.
Sie erzählt, wie manche verordneten Medikamente ihr Kind immer passiver machten und was das Absetzen und Ersetzen durch ein einziges homöopathisches Präparat für ein Plus an Lebensqualität bedeutete.
Wie ein handwerkerisch begabter Opa für Joshua ein Gefährt (Motorrad) baute, das ihm Zeit seines Lebens half, hinaus aus den 4 Wänden zu kommen.
Von den Ferien, die Joshua immer so genoss.
Von der Errungenschaft eines geeigneten Sprachcomputers, dank dem der Bub deutlich machen konnte, dass er Sprache versteht und sich ausdrücken kann.
Die Autorin erzählt von autonomen Entscheidungen, von den Schuldgefühlen, die sie immer wieder heimsuchten, von der Angst, sich nicht genug fürs Kind eingesetzt zu haben.
Wie später kein Pflegedienst mehr da war und keiner bewilligt wurde von der Krankenkasse, da es sich bei der Palliativbetreuung bei Joshua in der finalen Phase und keine Behandlungspflege handelte.

Lesen Sie die gesamte Rezension hier:

Bea Pfister, Rezensentin Elternforum www.dasanderekind.ch
Juni 2015

Dieses Buch erzählt die bewegende Geschichte von Joshua, bei dem im Alter von einem Jahr die unheilbare Stoffwechelstörung Leukodystrophie ausbricht. Die Ärzte prognostizieren einen schnellen Tod, doch Joshua lebt weiter, viel länger als es die Ärzte geglaubt hätten. Kurz vor seinem Tod bittet er seine Mutter sein Leben aufzuschreiben. Dieses Vermächtnis hat Marion Getz nun eingelöst und nimmt uns mit in die besondere Welt Joshuas. Während Joshua sich geistig enorm weiterentwickelt, verliert er im Laufe der Krankheit fast alle motorischen Fähigkeiten und ist ganz auf Pflege angewiesen. Er verständigt sich über einen Sprachcomputer. Die schwere Behinderung bedeutet eine große Herausforderung und Belastung für die Familie. Ständig gibt es neue Probleme, und von Tag zu Tag müssen sie aufs Neue herausfinden, wie das gemeinsame Zusammenleben gelingen kann. Immer wieder schaffen sie es, in nahezu aussichtslosen Situationen Lösungen zu finden. Marion Getz erzählt viele kostbare und und manchmal beinahe magische Augenblicke aus dem Leben ihres Sohnes. Sie beschreibt seine Art, die Welt zu sehen und führt uns ein in Joshuas Philosophie des Lebens. Sie schildert sein Glück und sein Leiden. Sie berichtet aber auch von ihrer Situation als Mutter eines schwerstbehinderten Sohnes und all den täglichen Schwierigkeiten in einer Welt, die wenig Platz für Kinder wie Joshua bietet. Marion Getz schreibt voller Gefühl und Poesie. So entsteht ein faszinierendes und bewegendes Buch über das Leben eines ungewöhnlichen Kindes. Gleichzeitig ist es ein Buch über die zentralen Fragen unseres Daseins. Wofür leben wir? Was ist ein gutes Leben? Was kann ein Mensch aushalten? Was ist Glück? Was ist der Tod?

Das Buch hat kein Happy End. Joshua stirbt, er geht 'durch den Orkan' und mit ihm die Eltern. Marion Getz beschreibt sein Sterben genau. Dabei romantisiert die Autorin nichts, sondern erzählt unerbittlich die schrecklichen Qualen einer fürchterlichen Leidenszeit. Doch auch in diesem schwersten Augenblick stellen sich die Eltern radikal hinter ihren Sohn. Diese bedingungslose Hingabe bewegt zutiefst. Marion Getz hat aus dem Geist der Liebe heraus geschrieben. In diesem Geist hat Joshua gelebt. Über Joshua zu lesen, seine Gedanken zu hören und die unerschütterliche Ausdauer von ihm und seiner Familie zu erleben, fordert dazu auf, über sich selbst nachzudenken. Was sind meine Prioritäten? Was ist mir wichtig? Wofür stehe ich? Ich persönlich habe vieles gefunden, was Joshua mir zu sagen hat. Joshua, dafür bin ich bin dir dankbar!

David Althaus
März 2015

Joshua ist ein schwerkrankes und zugleich ganz besonderes Kind, das es schafft, seine begrenzte Zeit trotz eingeschränkter Möglichkeiten mit Leben anzufüllen und nicht nur sich, sondern auch seine Mitmenschen zu bereichern.
Eine unglaublich fesselnde, lebendige und ungewöhnliche Biographie eines kranken Jungen, die den Leser in ein völlig unbekanntes Leben mitnimmt. So erschütternd der Verlauf der Krankheit auch ist, erleben wir neben schrecklichen Momenten auch lustige und vor allem tief anrührende Situationen mit, die uns das Geschenk des Lebens neu begreifen lassen. Die Sicht auf Menschen mit Behinderungen klärt sich auf ganz einfache Weise, weil wir mitfühlen, was es heißt, vom eigenen Körper, aber vor allem auch von der Gesellschaft „behindert“ zu werden. Große Fragen, die mit dem Leben und Sterben einhergehen, beantwortet uns Joshua mithilfe seines Sprachcomputers ganz einfach und mit großer Zuversicht, so dass wir mit Hoffnung zurückbleiben, nachdem der Tod das schmerzvolle und doch glücklich ausgeschöpfte Leben des mutigen Jungen gnadenlos beendet.
Marion Getz schreibt über das Leben ihres Sohnes, aber auch über ihre eigenen Gedanken und Gefühle, über Kampf und Zweifel, Freude und Trauer und bleibt dabei nie sachlich berichtend, sondern entführt den Leser mit leichtem und dennoch nie oberflächlichem Erzählstil in eine spannende Geschichte.
Unbedingt lesenswert!

Christine Friebe
März 2015

Dies ist ein sehr berührendes Buch über einen Jungen, der mit wachem Geist, wissbegierig und interessiert die Welt und das Leben darin beobachtet.
Mit großer Aufmerksamkeit nimmt er Kleinigkeiten und Besonderheiten des Lebens wahr und interpretiert sie mit verschmitztem Humor. Obwohl er in einem kranken, immer mehr zur Ohnmacht verurteiltem Körper gefangen ist, erlebt Joshua mit Hilfe seiner Mutter und seiner Familie ein leider zu kurzes aber wunderbares intensives Leben. Weinen und Lachen liegen beim Lesen dieses Buches ganz nah beieinander.
Auf jeder Seite des Buches sind die tiefen Gefühle von Traurigkeit, Hilflosigkeit, Angst aber auch Lebensfreude, Kraft und großer Liebe spürbar.
Eine fesselnde, zu Herzen gehende Lebensgeschichte.

Maria Wiesner
März 2015